@Cavallini,
ich sehe Chip-Tuning sehr kritisch aus folgenden Gründen:
1. In den Verbrennern steckt zwar mehr drin, als der Hersteller rausholt, aber diese "Reserve" wird für Langlebigkeit gebraucht. Natürlich kann jeder für sich entscheiden, ob sein Motor 200000km, oder nur 100000km oder nur 80000km halten muß, bis der Wagen weg geht. Natürlich hängt es auch davon ab, wie oft man unter welchen Bedingungen dieses mehr an Power rausholt. Will man es gar nicht nutzen, sondern lieber die meiner Meinung nach zu hoch gegriffenen 1,5L Spritersparnis fahren, sehe ich da weniger bis gar keine Probleme.
2. Der TÜV wird es zwar erfahrungsgemäß nicht merken, da er ganz andere Dinge prüft als die, wo das Chiptuning auffallen würde, interessieren würde es den TÜV schon, aber es sagt ihm ja niemand, oder doch ?
3. In den Fahrzeugpapieren sind Daten wie PS/KW, Höchstgeschwindigkeit und Reifengrößen eingetragen, Abweichungen davon, ohne ABE/ohne Eintragung/ohne Gutachten, führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und somit zum Verlust des Versicherungsschutzes.
Gibt es mittlerweile Möglichkeiten der ABE/Eintragung in den Papieren/ Gutachten, die ein Chiptuning rechtssicher machen ohne Bedenken des Versicherungsgebers ? Ich weiß es ehrlich nicht.
Nicht falsch verstehen, ich will hier nicht Lehrend oder Belehrend sein, mein 1. und mein 3. Auto waren getuned, ich habe es zu 90% zum Spritsparen verwendet aber auch mal zu 10% die Sau rausgelassen.
Es wurde nicht bemerkt, nicht verraten und auch keine Unfälle mit diesen Beiden gehabt, ich hatte Glück !