Qashqai J12: Inspektionskosten für den 1.3 DIG-T Benzin 158 PS Xtronic CVT, 2 WD/4 WD

Wie ein Test von Nextmove auf einem präparierten Testgelände des ADAC in Leipzig-Halle ergab, kommt es allerdings auf die Geschwindigkeit an, ob ein E-Auto bei der Rekuperation beziehungsweise dem Bremsvorgang noch steuerbar bleibt, oder nicht.

Ab einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde ist bei den winterlichen Witterungen mit einer Rekuperationsbremse aber mehr Vorsicht geboten. Vor allem die Fahrzeuge mit Heckantrieb neigen dazu, übers Heck auszubrechen. Und genau das passiert dann, wenn hinten noch angetrieben wird...Es gibt auch Fahrzeug mit E-Motor hinten oder Allrad. Ohne Rekuperation, und mit dem eigenen Betätigen der Bremse, blieb das Handling der Autos im Test deutlich stabiler.

Es entwickelt sich bei E-Fahrzeugen eine andere Fahrdynamik und Gegebenheiten ändern sich.
Es wäre schön das mal anzunehmen...

Nachtrag
Elektrische Fahrzeuge haben extra Winterfahrprogramme wo die Eigenschaften besser berücksichtigt werden..
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt an den Assistenz Systemen, aus komfortgründen bremsen die mehr hinten, dadurch neigt sich der Wagen leicht nach hinten und nicht nach vorne beim Bremsen.
Es wäre mir neu, dass ein Fahrzeug sich beim Bremsen aus einer Vorwärtsbewegung heraus nach hinten neigt, egal mit welcher Bremse die Verzögerung herbeigeführt wird. Das widerspräche den Gesetzen der Trägheit der Masse. Das Auto wird immer versuchen, die Vorwärtsbewegung so lange wie möglich beizubehalten. Beim Bremsen entsteht daher ein Drehmoment an der Achse, die verzögert wird. Wird also allein über die Hinterräder gebremst, entsteht ein Drehmoment an der Hinterachse, und zwar in die ursprüngliche Bewegungsrichtung, also nach vorn. Das Auto versucht also auch hier, vorn einzutauchen. Aufgrund des längeren Hebels und der Gewichtsverteilung ist das natürlich nicht so stark wie beim Bremsen mit den Vorderrädern. Aber keinesfalls neigt sich das Auto während des Bremsens nach hinten.
 
Die Hinterachse ist für die Spurstabilität verantwortlich, darum ist auch ein geplatzter Hinterreifen "wirkungsvoller" als wenn einer der vorderen platzt. Wenn ohne Bremskraftregler die Hinterreifen stärker abgebremst werden als die Vorderräder, bricht der Wagen aus. Darum haben praktisch alle Autos seit >50 Jahren einen Bremskraftregler für die Hinterachse.
Vorgestern bin ich bei Glätte mit allen Helferlein und Tempomat gefahren. Wenn ich die Tempomat-Sollgeschwindigkeit änderte brach er aus und das ESP regelte. Nachdem ich ohne Tempomat die Geschwindigkeit über das Gaspedal regelte blieb er immer in der Spur ohne ESP zu bemühen. Daraus schloss ich, dass der Geschwindigkeitsabbau primär über die Hinterachse erfolgt. (Ein Reifen kann nur eine bestimmte Kraft auf die Straße übertragen, die teilt sich auf in Seitenführung und Beschleunigung, wenn zu viel (Negativ)Beschleunigung vom Reifen verlangt werden, steht zu wenig für die Seitenführung zur Verfügung.
 
Aber wenn man schneller ist, bricht der Wagen bei dem Bremsmanöver hinten aus.
Ich hatte das Glück dass ich mehrmals, dank meines letzten Arbeitgebers, an Fahrsicherheitstrainings im ADAC Fahrsicherheitszentrum Gründau teilnehmen konnte.
Da haben wir genau die Dinge ausprobiert und gestaunt wie das sonst so "gutmütige" Auto reagiert hat.
 

Off-Topic:

Hm, na dann betätige die Feststellbremse (Handbremse) während der Fahrt, uii wie sich da der Wagen der nach hinten neigt.
Ist doch kein Pferd, was in die Hufe geht. Wenn er dann steht, wippt er zurück. Aber nicht während des Bremsvorgangs.
 
So heute durfte ich auch zur Inspektion, die zweite. Hat auch nur 470€ gekostet, tat auch nicht weh.
Ja ich könnte kot….. , aber wenn man Garantie behalten möchte muss man sich an den Garantiebedingungen halten.
Von Freien Werkstätten in der Garantiezeit halte ich nichts.
 
Hat jemand das dreijährige Wartungspaket für den Nissan J12 abgeschlossen? Ich habe gestern in München bei einem autorisierten Nissan-Händler ein Angebot über 1.029 € erhalten, was preislich sehr gut klingt.
 
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