Ich war erst beim Sicherheitstraining, genauer gesagt Anfang des Monats gemacht. Die Fachleute dort unterscheiden zwei Arten Notbrems-Assistenten. Ich fange mal hinten an:
Der autonome Notbremsassistent ist ans (Teil-)Autonome Fahren gekoppelt. Der darf von selber bremsen, wenn der Fahrer nichts tut. Wenn er eine Gefahr erkennt warnt er erst mal, dann reduziert er die Geschwindigkeit. Die Vollbremsung kommt noch später und ggf. zu spät, also keine Garantie, das er rechtzeitig bremst und Ziel ist es Unfallfolgen zu reduzieren.
Der (einfache) Notbremsassistent warnt ggf. nur, wenn er was erkennt. Erst wenn der Fahrer selber bremst, darf und wird er aktiv eingreifen. Vollbremsung macht der auch nur, wenn der Fahrer kräftig bremst. Es wird einem beigebracht bei Gefahr auch mit diesem System sehr kräftig auf die Bremse zu treten, damit das Assistenzsystem möglichst zügig die Vollbremsung einleitet.
Kann ich grundsätzlich nur empfehlen, sich mit den ganzen Helferlein unter Anleitung außerhalb des öffentlichen Straßenverkehrs praktisch vertraut zu machen. Ich bin bei den ersten tatsächlichen Eingriffen ziemlich erschrocken und habe deswegen dann nicht optimal reagiert.