Qashqai J12: Fragen zum J12B (Facelift 2024)

Da dieser Thread ja sehr allgemein gehalten ist, was die Fragestellung angeht, möchte ich auch mal eine Frage zum J12b stellen, wenn ich darf. Ich habe ja nun seit drei Wochen knapp einen J12b aus 07/24 und ich frage mich die gane Zeit, wie heizt der Wagen eigentlich den Innenraum? Ich versuche nun bereits seit Tagen dieser Frage auf den Grund zu gehen und finde nichts dazu. Der Verbrenner kann es ja zwangsläufig nicht allein sein, da er ja nicht ständig läuft. Wird hier nur rein elekrtich zugeheizt über eine Art Durchlauferhitzer, oder gibt es gar eine Wärmepumpoe (was ich nicht glaube). Hat jemand hier im Forum eine Ahnung, oder Idee?
Der Händler wohl gemerkt konnte mir diese Frage nicht beantworten. Also vielen Dank schon mal für ggf. eine passende Antwort.
 

Eine elektrische Heizung muss er auch haben da es das als Gebrauchtteil gibt.

 
Zuletzt bearbeitet:
wie heizt der Wagen eigentlich den Innenraum?
Ich habe jetzt einfach mal Grok befragt und diese sehr ausführliche Antwort bekommen:

Der Nissan Qashqai e-Power heizt den Innenraum auf eine besondere Weise, die sich von rein elektrischen Fahrzeugen oder herkömmlichen Verbrennungsmotoren unterscheidet, da er ein serielles Hybridsystem nutzt. Beim e-Power-System wird der Innenraum nicht direkt durch eine elektrische Heizung (wie bei vielen Elektroautos) oder ausschließlich durch die Abwärme eines Verbrennungsmotors erwärmt, sondern es kommt eine Kombination aus der Abwärme des Systems und einem effizienten Wärmemanagement zum Einsatz.
Konkret funktioniert es so:
  1. Verbrennungsmotor als Wärmequelle: Der Qashqai e-Power ist mit einem 1,5-Liter-Benzinmotor ausgestattet, der jedoch nicht direkt die Räder antreibt, sondern als Generator dient, um Strom für den Elektromotor und die Batterie zu erzeugen. Dieser Motor läuft regelmäßig, abhängig vom Ladezustand der Batterie und der Fahrweise, und erzeugt dabei Abwärme. Diese Abwärme wird über das Kühlsystem des Motors genutzt, um den Innenraum zu beheizen. Ein Wärmetauscher (ähnlich wie bei klassischen Verbrennern) überträgt die Wärme an die Luft, die dann über das Heizungsgebläse in den Fahrgastraum geleitet wird.
  2. Zwei Kühlkreisläufe: Das System verfügt über zwei Kühlkreisläufe – einen für den Verbrennungsmotor und einen für die Elektronikkomponenten wie den Wechselrichter. Insbesondere der Wechselrichter erzeugt während des Betriebs ebenfalls Abwärme, die in das Heizsystem eingespeist werden kann. Dies sorgt dafür, dass der Innenraum relativ schnell warm wird, auch ohne dass eine separate elektrische Heizung benötigt wird.
  3. Keine elektrische Zusatzheizung: Anders als viele Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeuge hat der Qashqai e-Power keine elektrische PTC-Heizung (Positive Temperature Coefficient) oder Wärmepumpe, die den Akku stark belasten würde. Stattdessen setzt Nissan auf die Effizienz des serienhybridartigen Antriebs, bei dem der Benzinmotor als primäre Energiequelle für die Heizung dient. Die kleine 2,1-kWh-Batterie des e-Power-Systems wäre ohnehin nicht dafür ausgelegt, eine elektrische Heizung über längere Zeit zu betreiben.
  4. Schnelle Erwärmung: Erfahrungsberichte von Nutzern, etwa aus Foren wie dem Qashqai-Forum, bestätigen, dass der Innenraum erstaunlich schnell warm wird – oft innerhalb von etwa zwei Minuten nach dem Start. Dies liegt daran, dass der Benzinmotor bei kalten Temperaturen häufiger läuft, um sowohl die Batterie zu laden als auch Wärme bereitzustellen.
  5. Betriebsabhängigkeit: Die Heizung funktioniert nur, wenn das e-Power-System aktiv ist, also der Benzinmotor läuft oder kurz zuvor gelaufen ist, um Wärme zu erzeugen. Das Luftgebläse kann zwar auch bei ausgeschaltetem Motor arbeiten (wenn der Hauptschalter auf "ON" steht), aber die Wärmezufuhr hängt vom Betrieb des Motors ab.
Zusammengefasst: Der Qashqai e-Power nutzt primär die Abwärme des Benzinmotors und des Wechselrichters, die über das Kühlsystem in den Innenraum geleitet wird. Dieses System ist effizient und vermeidet den Einsatz einer stromintensiven elektrischen Heizung, was mit dem Konzept eines serienhybriden Antriebs ohne externe Lademöglichkeit übereinstimmt. Der Vorteil ist eine schnelle und zuverlässige Erwärmung des Innenraums, ohne dass man auf eine Steckdose angewiesen ist – allerdings bedeutet das auch, dass keine Fernsteuerung der Heizung (z. B. per App) möglich ist, wie es bei Elektroautos oder Plug-in-Hybriden oft der Fall ist.
 
Verstehe ich das nun richtig ?
Dickschnautze hatte mal in den Weiten des www. einen Zusatzheizer QQ J12 gefunden, dieser ist also in den Mild-Hybriden aber nicht im e-Power verbaut ?
 
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