Der Unterschied zwischen "B" und e-Pedal ist quasi marginal und nur überambitionierten Ingenieuren zu verdanken, die etwas automatisieren wollen was fast identisch ist und was man unterm Strich auch mit Gas und Bremse erzeugen kann.
Da scheint die Qual der Wahl des entsprechenden Modus im Prinzip eine Glaubensfrage.
Ähnlich dem Gespräch mit meiner Frau heute.
Man startet den Wagen, man aktiviert die persönlichen Einstellungen (3 Tastenfolgen, um z.B. das generve der Geschwindigkeitswarung los zu werden), ProPilot aktivieren, dann auf ECO (drücktst optional auf dem Handy für Android Auto auf Zulassen), dann die Wahl zwischen D/B/e-Pedal (die ersten Tage musste Android Auto noch brachial abgewöhnt werden auf irgendeine andere Audioquelle zu schalten) ... und dann fäht man los.
Ich sah ihr in die Augen .... "nein Schatz, dann drückst du die Schubhebel nach vorne und lässt das Flugzeug abheben."
Da stellt man sich doch echt die Frage wer sich so was ausdenkt, personalisieren kann man es nicht, zumindest nicht alles.
In der IT Branche gibt es dafür "Idioten-Tests", quasi wie kommt ein normaler Mensch, der da nicht tief in der Materie steckt, damit zu recht. So etwas scheint hier absolut zu fehlen. Ich als technikaffiner Mensch habe, zumindest anfangs, meinen Spass und Experimentierfreude an den für uns neuen Dingen, aber auf Dauer könnte ich mir durchaus vorstellen das so was nervt (ja, es gibt auch EU Vorgaben, die irgendwie an der Realität vorbei gehen).
Meine Frau schaut mich an und fragt ... was muss ich nun alles einstellen wenn ich los fahre? Wenn man bedenkt das sie, gerade in der Einkaufstour, Strecken von 1-2km zwischen den Zielen hat ... "Schatz, lass es, fahr einfach los". Hier fehlt absolut die Automatisierung der Automatisierung, oder warum muss man alles vorher (jedes Mal) manuell erneut einstellen? Das ist irgendwie am User / Benutzer / Fahrer vorbeientwickelt.
Meinem Vater, mit durchaus fortgeschrittenem Alter, wäre so etwas überhaupt nicht mehr zuzumuten.